Mittwoch, 28.04.21

Wir alle lieben unseren Hegauer Wald

Eingeschränkte Reise- und Freizeitaktivitäten durch Corona wirken auf so manchen Menschen bedrückend. Wie schön, dass wir hier ländlich wohnen: Mit kurzen Wegen in Natur und Wald. Als gemütlicher Spaziergänger, sportlicher Wanderer, Jogger oder Radfahrer können wir uns super ablenken und auspowern an der frischen Luft.

Auch haben wir hier in Deutschland – im Gegensatz zu anderen Ländern-  ein ganzjährig  weitest freies Betretungsrecht  des  Waldes.  Man darf also zu Fuß fast überall direkte Tuchfühlung mit dem Wald aufnehmen. Allerdings nur eingeschränkt mit dem Fahrrad und Mountainbike.
Fahrradfahren ist im Wald normalerweise auf festen Wald- und Maschinenwegen über 2m Breite erlaubt. Nicht jedoch auf Rückegassen, Fußpfaden und Wildwechseln.
So haben sich in Aach, Weiterdingen, Binningen und Schlatt a.R. wilde Mountainbike-Trails ergeben. Teils in steilstem Gefälle, teils ohne Auslauf und mit gefährlichen Kurven  ist es nicht nur völlig unverantwortlich, sondern ganz klar verboten, hier mit dem Bike zu fahren.  Es braucht dazu keine Verbotsschilder,  denn das ist in Baden-Württemberg gesetzlich so geregelt.
Eine Haftung durch den Waldbesitzer wird abgelehnt und unbelehrbare Biker können durchaus auch verwarnt werden durch befugte Personen.
Der sportlich ambitionierte Biker hat jedoch die Möglichkeit, verschiedene genehmigte, offizielle Downhill-Strecken im Landkreis Konstanz zu nutzen.
Die Bitte ergeht deshalb an alle Mountainbiker: Haltet Euch an die bestehenden Regeln und habt Euren Spaß auf den ausgewiesenen Trails!
W. Hornstein,  Forstrevier Hegau
 

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